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Model-Agnostic Architecture

Model-Agnostic Working — Architecture Layer

Stärkere Architekturlogik für provider-neutrales Arbeiten: mosaicStacked, model-agnostic-workflow-system und MACL halten Modelle austauschbar, Contracts klar und Authority backend-seitig begrenzt.

Model-AgnosticBackend-firstContractsValidators
RolleDieses Showcase zeigt, wie Systemlogik stabil bleibt, wenn Modelle, Provider oder Arbeitsflächen wechseln.
mosaicStackedSichtbare Arbeitskonsole für Chat, GitHub-Workbench, Matrix-Workspace und Settings; Browser zeigt Intent, Backend besitzt Runtime-Authority.
Shared Coremodel-agnostic-workflow-system bündelt portable Skills, machine-readable Contracts, Registry, Provider Exports, Validators und Evals.
Communication Layermodel-agnostic-communication-layer / MACL strukturiert Agent-Priming, Review Cards und Handover, ohne Host-Wahrheit zu überschreiben.

Es gibt einen Moment, in dem ein System aufgehört hat, für seinen Zweck zu arbeiten — und anfängt, für das Modell zu arbeiten, das gerade verfügbar ist. Prompts passen sich an. Workflows richten sich neu aus. Die Logik folgt dem Modell, nicht umgekehrt.

Model-Agnostic Working ist die Antwort auf diese Abhängigkeit: wie baut man Systeme, die ihre Logik behalten, wenn das Modell wechselt?

Woher diese Arbeit kommt — und wohin sie zeigt

Eine frühere Arbeitsprobe zeigte einen praktischen Automatisierungsfall. Model-Agnostic Working ist die stärkere Version davon — weil es nicht eine einzelne Automatisierung zeigt, sondern die Architekturfrage löst, die dahinter liegt:

Wie arbeiten Menschen, Agenten, Modelle und Repositories zusammen, ohne dass eine einzelne UI-Fläche oder ein Chat-Verlauf zur versteckten Wahrheit wird?

Die Kernlogik

Model-agnostic bedeutet hier nicht nur, dass verschiedene LLMs genutzt werden können. Es bedeutet, dass die Systemlogik nicht vom Modell abhängt.

Die stabile Wahrheit liegt in:

  • Rollen und Boundaries.
  • machine-readable Contracts.
  • backend-seitigem Routing.
  • Adapter- und Export-Grenzen.
  • Validators und Evals.
  • Review Cards und Promotion-Regeln.
  • klaren Nicht-Claims.

Das Modell ist ausführender oder unterstützender Teil, aber nicht die Architektur.

Begriffsklärung

  • mosaicStacked: die sichtbare Arbeitskonsole für Chat, Repositories, Wissensräume und Settings.
  • MACL (model-agnostic-communication-layer): strukturiert, wie Agenten übergeben und primen, ohne Host-Wahrheit zu ersetzen.
  • MSPR-D: komprimierte, maschinenlesbare Übergabepakete mit menschlich lesbaren Review Cards.

Ebene 1 — mosaicStacked

mosaicStacked ist die sichtbare Arbeitskonsole. Sie verbindet Chat, Repository-Arbeit, Matrix-gestützte Wissensräume und Settings in einer backend-first Console.

Wichtig ist die Authority-Trennung:

  • Browser zeigt Absicht, Status, Auswahl und Review-Flächen.
  • Backend besitzt Provider Calls, SSE-Framing, Modellrouting, Credentials, Planung, Ausführung und Verifikation.
  • GitHub- und Matrix-Credentials bleiben serverseitig.
  • Provider-IDs werden nicht zur UI-Wahrheit.
  • Wiederhergestellter Browser-State ist nicht automatisch eine frische Backend-Entscheidung.
  • Execute und Verify laufen approval-gated.

Damit wird die Oberfläche nicht zur impliziten Machtzentrale. Sie bleibt ein Operator- und Review-Raum.

Ebene 2 — model-agnostic-workflow-system

Das model-agnostic-workflow-system ist der Shared Core. Es ist kein Endnutzerprodukt, sondern eine Core-, Contract-, Export- und Validierungsfläche.

Die starke Architekturleistung liegt in der Trennung:

  • Portable Core: neutrale Semantik, Skills und Contracts.
  • Compatibility Mirrors: Übergangsflächen für ältere Consumer.
  • Provider Exports: generierte provider-spezifische Bundles.
  • Governance und Authority: dokumentierte Claim- und Klassifikationslogik.
  • Enforcement und Gates: Validators, Build Scripts und Certification Evals.
  • Workflow Entry: Routing- und Surface-Entscheidungen über klare Arbeitsregeln.

Dadurch bleibt ein Workflow nicht an Codex, Claude, Qwen, Kimi, OpenRouter oder ein einzelnes Tool gebunden. Die Semantik wird zuerst definiert, die Provider-Projektion kommt danach.

Ebene 3 — model-agnostic-communication-layer

model-agnostic-communication-layer / MACL ergänzt die Arbeitsweise um Kommunikation und Handover. Es nutzt MSPR-D: kleine, strukturierte Agent-Prime-Pakete und menschlich lesbare Review Cards.

Die wichtige Grenze:

  • MACL ersetzt keine verbindlichen Host-Dokumente.
  • MACL ist keine Permission-Schicht.
  • MACL ist keine versteckte Memory-Datenbank.
  • MACL promotet abgeleitetes Wissen nicht automatisch.
  • Host-Projekte behalten ihre Wahrheit.

Damit wird Agentenarbeit anschlussfähig, ohne dass Zusammenfassungen oder Priming-Pakete fälschlich zur Autorität werden.

Was daran meine Arbeitsweise zeigt

Dieses Showcase zeigt eine andere Seite derselben Logik wie Unitera:

  • Ich trenne UI-Absicht von backend-seitiger Ausführungsautorität.
  • Ich baue Systeme so, dass Modelle austauschbar bleiben.
  • Ich mache Claims, Reifegrad und Validierung explizit.
  • Ich unterscheide verbindliche, operative, abgeleitete und archivierte Ebenen statt alles in eine flache Dokumentation zu mischen.
  • Ich denke Handover, Review und Promotion als Governance-Problem, nicht als reine Prompting-Frage.

Wenn du merkst, dass dein System stabiler sein müsste, als das Modell, das es gerade antreibt — und du nicht weißt, wo du anfangen sollst, diese Grenze zu ziehen: dann ist das genau die Art Frage, mit der ich anfange.

twim.baum@proton.me

Visuelle Darstellung auf der Portfolio-Seite

Die Projektkarte sollte nicht wie ein Tool-Stack wirken, sondern wie ein Kontrollmodell für agentisches Arbeiten.

Empfohlene visuelle Logik:

  • drei Ebenen: Console → Shared Core → Communication Layer.
  • Pfeil: Intent → Plan → Approval → Execute → Verify → Journal.
  • Chips: Backend Authority, Portable Core, Provider Exports, Validators, Review Cards.
  • Boundary-Linie: Model output is not truth.
  • Outcome-Claim: austauschbare Modelle, stabile Contracts, prüfbare Übergaben.

Boundary

Model-Agnostic Working zeigt eine Architektur- und Governance-Logik für provider-neutrales Arbeiten — kein produktives Framework, keine Enterprise-Freigabe, kein Live-Runtime-Claim. Die Konzepte sind real. Der Reifegrad ist bewusst transparent gemacht.